wir waren in Marokko. Eine einwöchige Rundreise „Besuch der Königsstädte“ und anschließend noch eine Woche am Strand von Agadir. Wir haben viel gesehen und haben viel erlebt. Die Rundreise begann in Agadir und führte uns durch Marrakesch, Meknes, Fes, Rabat, Casablanca und über Marrakesch wieder zurück nach Agadir. 1750 km einfach nur herrliches Land, freundliche Menschen und wunderschöne Dinge unterwegs.
Wir haben viele wunderbare Erinnungsfotos gemacht, wovon ich eine kleine Auswahl zum Thema „Essen und Trinken“ hier nun präsentieren möchte.
Kamelfleisch, haben wir gelernt, wird von den Touareg sehr geschätzt. Uns deutschen Touristen wurde es nicht serviert.
Die Heimfahrt mit der Straßenbahn habe ich dazu genutzt noch einmal in Ruhe zu checken ob auch wirklich alles erledigt ist.
So ein Start in den 3-wöchigen Urlaub ist nicht „ohne“.
Letzte E-Mails beantworten (ein „Vertröstungs-E-Mail“ inklusive – leider)
Letzte Zusendungswünsche erfüllen (Musterfragebögen, Veröffentlichungen der Abteilung)
Aktuelle Post (Anschreiben, Zeitschriften, Umlaufmappen, Bücher) verteilen
Büro-Ersatzschlüssel für den Stellvertreter bei der Verwaltung abholen und übergeben
Informationen an entsprechende Kollegen(innen) wo, auf welchem Laufwerk, was abgelegt ist
Abwesenheitsnotiz in MS-Outlook einrichten
Telefon auf Stellvertreter umstellen
Pflanzen gießen
Tassen spülen
persönliche Verabschiedung in den diversen Büros, mit dem Hinweis auf das Rückkehrdatum
Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Aber am meisten hat mir das Anbringen der Mitteilung an meiner Bürotür Spaß gemacht.
Dieses Foto hängt nun von außen an meiner Bürotür, damit sich keiner wundert warum denn nun hier ZU ist. Überschrieben mit dem Hinweis: … ich bin dann mal weg…
… muss ich das mal erwähnen. Heute vor 20 Jahren habe ich meine jetzige Arbeitsstelle angetreten. Und nutze nun diese Gelegenheit für ein kleines Resümee.
1989, als ich anfing, gab es noch keine PC´s bei uns und von Microsoftprodukten war noch keine Rede. Meinem damaligem Amtsleiter sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt, denn ohne seine innovativen Ideen von elektronischer Bürokommunikation und Computertechnik überhaupt , wäre ich nicht so bald in die Lage versetzt worden, mit so „neumodischem Zeug“ in Berührung zu kommen. Heute frage ich mich, wie das alles so funktioniert hat ohne Excel, Word, Outlook und Co damals. Doch dann 1 Jahr später , ging alles sehr schnell. Ich bekam den ersten PC im Amt und eine „echte“ Bibliothekssoftware. Ich lernte damit umzugehen und begann Bibliotheksneuzugänge zu katalogisieren. Einige Zeit später wurde auch eine elektronische Bürokommunikation im Amt realisiert und ich konnte die Kolleginnen und Kollegen über Neuerwerbungen via E-Mail informieren.
Spannend war auch der erste Internetanschluss bei uns. Ich hatte einen zweiten PC mit Internetanschluss in der Bibliothek stehen. Kolleginnen und Kollegen mussten sich in eine Art Warteliste eintragen und durften dann, wie beim Arzt, zum vereinbarten Termin in die Bibliothek kommen, um im Internet für ihre dienstlichen Belange zu recherchieren. Selbstverständlich wurde ich gebeten eine Tabelle zu führen, wann, wer, wie lange das Internet nutzt. Weil die Internetnutzung zeitlich abgerechnet wurde.
Oh, Kinners wie die Zeit vergeht. Wie ganz nebenbei habe ich die Anwendungen der MS-Produkte, des Internets und den Umgang mit diversen web 2.0 „Spielereien“ kennen gelernt und mir zu eigen gemacht. Die E-Mail Kommunikation hat heut zu Tage das gute alte Faxgerät (welches ich natürlich immer noch in meinem Büro stehen habe) fast gänzlich abgelöst. Das Twittern ist zwar erst seit einigen Monaten on vogue, aber vielleicht fragt man sich in 20 Jahren im Jahr 2029 „was ist denn faxen oder mailen“ damals gewesen.
Die Zeiten ändern sich, die Technik ändert sich. Einer meiner Kollegen ist leider zwischenzeitlich verstorben und einige andere Kolleginnen und Kollegen wurden in den Ruhestand versetzt. Mein Wunsch für meine persönliche Zukunft: Ich bin immer noch da, an der gleichen Stelle mit der gleichen Funktion. Ich würde gerne mit den mir Verbliebenen „richtig“ alt werden.
Normaler Weise bin ich für Plakatwerbung im öffentlichen Stadtraum recht unempfänglich, doch von Zeit zu Zeit, halt auch eben nicht.
Seit vorgestern hängt an „meiner“ Stadtbahnhaltestelle ein großes Plakat und es wirbt für 20 Jahre Werbung Lucky Strike. OK, nicht gerade gesund – sondern vielleicht sogar tödlich, aber die Werbung dafür finde ich einfach genial.
Vielleicht liegt es daran, dass ich diesen Spruch : „Bitte nicht in diesem Ton!“ zu gerne selber mehrmals in meinem Arbeitsalltag anbringen würde (aber selbstverständlich NICHT mache). Wer wie ich mit Auskunftsdienst tagtäglich befasst ist, wird wissen wovon ich schreibe.
Terminabsprachen und Meinungsumfragen via Doodle. Kostenlose Einrichtung eines Nutzerkontos und schon kann es losgehen.
Um diese Anwendung auch in meinem beruflichen Umfeld bekannt zu machen, habe ich anlässlich der Todesmitteilung von M.J. eine kleine Meinungsumfrage unter den Kolleginnen und Kollegen gestartet: „Welches ist ihr Lieblingslied von ihm“. Ich habe 20 Songtitel ausgesucht und dann die E-Mail-Adressen der zu Befragenden zusammengestellt. Ich brauchte nur ein einziges E-Mail an alle von mir ausgesuchten Personen versenden und dann habe ich abgewartet. Die Rückmeldungen waren innerhalb einer halben Stunde komplett, weil eh jeder gerade mit diesem Thema beschäftigt war (wenn auch nur in Gedanken).
Prima war für mich die Tatsache, dass ich wirklich nur ein Mail an alle versenden musste, somit alle informiert waren und jeder je nach Interesse, den Verlauf der Umfrage sich jederzeit selbst im Internet ansehen konnte.
Genau so gut funktioniert auch eine Terminabsprache. Der Initiator formuliert einmal die möglichen Besprechungsorte und Besprechungstermine und die Beteiligten reagieren nach eigenem Geschmack. Wenn es nach demokratischen Regeln abläuft, dann wird der Termin und der Ort mit den meisten Zustimmungen gewählt.
Klasse ist auch die Möglichkeit, dass alle Beteiligte einen kurzen Kommentar formulieren können. Meiner Erfahrung nach, ist es allerdings auch für die Teilnehmer ratsam, sich ein Konto bei Doodle anzulegen. Dann sind die Einträge kennwortgeschützt und können nicht von anderen „Böslingen“ gelöscht werden.
Bis Weihnachten dauert es zwar noch etwas, aber die nächste Weihnachtsfeier werde ich ganz bestimmt unter der zur Hilfenahme von Doodle organisieren.
Seit dem 18.03.2009 habe ich auch ein Konto bei Twitter. Seit dem habe ich 47 Verfolger gesammelt und verfolge selbst 29 Leute. Die Adressen, die in meinem E-Mailkonto ihren Willen bekundeten mich verfolgen zu wollen und die ich abgelehnt habe, habe ich zahlenmäßig nicht festgehalten. Entweder waren es Firmen, die für irgendwas werben, oder es waren Twittermenschen aus Japan, China oder sonstwo ohne unser schönes ABC, oder es waren mir etwas zu „abgedrehte“ Seiten.
Eben habe ich einen Blogeintrag gefunden: Twitter ist doof!Und ich glaube so ganz falsch ist das nicht. Ich stelle fest, dass ich meine „richtigen“ Artikel hier auf wordpress sehr vernachlässige seit ich eine Twitterin bin.
Aber anderseits, habe ich nun Kontakte zu netten Mittwitterern aus München, Düsseldorf oder Hamburg. Sie berichten über das jeweilige Wetter in ihren Orten und über Dinge die sie sonst noch so bewegen. Entweder in dem sie 140 Zeichen schreiben, oder in dem sie ihrem momentanen Lebensgefühl durch Musikbeiträge auf „blip„ ,wie ich eben noch, Ausdruck verleihen.
Ausserdem spricht für Twitter ganz eindeutig die Tatsache, dass man/frau die Zeit von FORMEL 1 im TV mit twittern sehr gut überbrücken kann.
Anlässlich des Bibliothekartages in Erfurt hatten wir vom 31.05. bis zum 06.06. eine Ferienwohnung gemietet. Der kleine Videospot bietet der interessierten Leserschaft ein paar Erfurt-Impressionen. Im Jahr 2010 wird der Bibliothekskongress in Leipzig vom 15.bis zum 18.03.2010 stattfinden. Ich freu mich drauf.
Die Animoto-Anwendung wurde als Abschluss-Highlight wohl auch zum Selbst-Ausprobieren beim Kurs web2.0 der 13 Dinge geboten.
Kaum zu glauben, Donald Duck wird heute 75! Herzlichen Glückwunsch. Er hat mir in Kindertagen über so manche Krankheit hinweggeholfen, denn als „Heilpflaster“ gabs immer ein Heftchen extra. Vielleicht hätte er mal ein gutes Buch lesen sollen, anstatt sich vom Wecker nerven zu lassen:
Die Lektion 13 bei den 13Dingen handelt vom Einbinden von Videos in einen Artikel, trickreich…
spannender als ein Krimi! Das Kölner Ergebnis lag um 21.53 Uhr vor, das NRW Ergebnis gab es um 22.30 Uhr und deutschlandweit (es liegen 408 von 413 Ergebnissen vor – Stand 23:28:51) … das wird mir jetzt zu spät und ich breche hier ab. Morgen werden eh alle Zeitungen voll mit Infos sein ! OK. Super mit der technischen Übertragung und Berichterstattung.
UPDATE: Der Bundeswahlleiter hat heute am 08.06.2009 um 04.15 Uhr das korrigierte vorläufige Ergebnis vorgelegt.
nun habe auch ich ein Konto bei „wer kennt wen“, habe mich eigentlich NUR überreden lassen. Aus Spaß an der Freude habe ich mal ein paar Pressestimmen zu diesem Netzwerk zusammengestellt. Bin schon sehr verblüfft, wo es mich dahin geführt hat. Im Spiegel online Artikel wird breit berichtet und behauptet : „Wer darüber lacht, hat den Knall noch nicht gehört“. In der Online-Ausgabe der FAZ wird ein Ranking geboten: „Wer-kennt-wen stürzt ab“ wird dort getitelt und lässt den logischen Schluss zu, dass man sich dort auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Thema befasst. Selbst in Wikipedia gibt’s einen Beitrag der meiner Meinung nach leicht verständlich und sehr informativ ist. Im Februar 2009 wurde wkw von der RTL Group übernommen und man spricht dort vom mitgliederstärksten Netzwerk Deutschlands . Heise online berichtet über Sicherheitsprobleme, doch wie heißt es so schön – shit happens !
Ich bin mal gespannt, wen ich dort noch so finden und „treffen“ kann. Spannend ist die Anwendung allemal.
Kleine Anmerkung am Schluß: das Verlinken habe ich bei den 13dingen gelernt und das macht „höllisch“ Spaß!